Schriftgröße + Schriftgröße - Schriftgröße

So, 21.03.2010

Autor

Horst Josef Seiringer

26.10.2009 20:14

Flussdialog



Land Oberösterreich und Lebensministerium haben den Flussdialog initiiert.

„Die Investitionen der vergangenen Jahre in die Reinhaltung der Gewässer und die Trinkwasserversorgung haben sich gelohnt. Österreich ist eines der Länder mit der höchsten Wasserqualität. Nun gilt es den Schwerpunkt auf den natürlichen Lebensraum rund um unsere Gewässer zu setzen und dafür Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen“,

betont Umweltminister Niki Berlakovich. In der Vergangenheit wurden zur Gewinnung von landwirtschaftlichen Produktionsflächen Flüsse begradigt und reguliert. Zum Schutz vor Hochwasser wurden Hochwasserdämme und Ufermauern errichtet. Diese Maßnahmen haben den natürlichen Zustand der Gewässer erheblich beeinträchtigt.

Im Frühjahr 2009 wurde eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis der Umfrage für die Krems kann unter www.flussdialog.at abgerufen werden.

Das Ergebnis wird direkt in den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan mit einfließen. 

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

gibt allen EU-Mitgliedstaaten den Rahmen und die Ziele für den Schutz der Gewässer vor.

Die Gewässer werden damit mehr denn je als ökologische Lebensräume und nicht nur als Verbrauchsgut verstanden. Dabei sind sie in ihrer Gesamtheit zu betrachten: Nicht nur der Fluss selbst wird in die Planung von Maßnahmen miteinbezogen, auch die Ufer, das nähere Umfeld und das weitere Einzugsgebiet werden berücksichtigt.

Die Qualität unserer Flüsse wurde und wird von vielen Menschen bestimmt: Die Besiedelung flussnaher Räume, industrielle Aktivitäten, Wasserkraftnutzung und intensive landwirtschaftliche Nutzung haben ihre Spuren in den Flusslandschaften hinterlassen. Die WRRL sieht daher vor, die Bevölkerung bei der Umsetzung der regionalen Maßnahmen mit einzubeziehen.





Zum Seitenanfang Zum Seitenanfang
  • Drucken
Bild von Fluss

Downloads